Inklusive, barierrefreie Kommunikation und digitale Barrierefreiheit
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Informationen sind die Grundlage für Orientierung, Teilhabe und selbstbestimmte Entscheidungen. Werden Informationen nicht verstanden, entstehen Barrieren, die Menschen von Angeboten, Leistungen und Beteiligungsmöglichkeiten ausschließen können. Ebenso wirkt Kommunikation ausschließend, wenn Menschen sprachlich oder visuell nicht berücksichtigt oder durch stereotype und diskriminierende Darstellungen abgewertet werden. Barrierefreie und inklusive Kommunikation trägt dazu bei, solche Barrieren abzubauen und Informationen für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen.
In dieser Fortbildung beschäftigen wir uns damit, welche Verständnis- und Informationsbarrieren in der Kommunikation entstehen können und welche ethischen und rechtlichen Grundlagen den Anspruch auf zugängliche Information und Kommunikation begründen.
Inhalte
Barrierefreie und inklusive Kommunikation:
- Verständnisbarrieren und Informationsbarrieren: Warum brauchen wir barrierefreie Information?
- Zielgruppenorientierte Textgestaltung: Für wen schreibe ich?
- Ethische, rechtliche und gesetzliche Grundlagen für barrierefreie Kommunikation
- Regeln, wie man Informationen leicht lesbar und leicht verständlich macht
- Vielfalt sichtbar machen durch diversitätssensible Sprache (Text und Bild)
- Praxiswerkstatt: Eigene Texte analysieren und inklusiv sowie diskriminierungssensibel gestalten
Digitale Barrierefreiheit:
- Grundlagen digitaler Barrierefreiheit
- Barrierefreie Dokumente erstellen: Word-Dokumente, PDF, Präsentationen (Powerpoint)
- E-Mails barrierefreier gestalten
- Barrierefreiheit in sozialen Medien berücksichten und Webinhalte barrierefrei gestalten
- Praxiswerkstatt: Digitale Inhalte auf Barrieren prüfen und verbessern
Ziele
Am Ende der Veranstaltung können die Teilnehmenden:
- die Bedeutung barrierefreier, digital barrierefreier und inklusiver Kommunikation für Teilhabe und Chancengleichheit einordnen,
- Texte zielgruppenorientiert, verständlich und leicht lesbar gestalten,
- grundlegende Anforderungen an die barrierefreie Gestaltung von Dokumenten, E-Mails, Websites und Social-Media-Inhalten berücksichtigen,
- Sprache und Bildmaterial im Hinblick auf Vielfalt, Inklusion und Diskriminierungssensibilität reflektieren,
Zielgruppe
Alle Interessierten, die Informationen anhand von Texten, Dokumenten, Webseiten, Social-Media-Inhalten oder anderen Kommunikationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen erstellen und aufbereiten.
Mag.a Betina Aumair, MA
Studium Gender Studies, Alphabetisierung & Basisbildung, systemische Supervisorin, Gewaltprävention, Soziokratie, Barrierefreie Kommunikation (Capito). Antidiskriminierungsbeauftragte VHS Wien, Leitung Team Gewaltschutz und Radikalisierungsprävention VHS, ehrenamtliche Bewährungshelferin, Autorin (Klassenreise - Wie soziale Herkunft unser Leben prägt; Ungesunde Verhältnisse - Wie Klasse unser Leben bestimmt); Workshops und Vorträge zu Gender & Diversity in pädagogischen Kontexten, Übersetzung von Texten in leicht verständliche Sprache; Vorträge in Leicht verständlicher Sprache zu fachlichen Themen.
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