Rassismuskritische Bildungsarbeit in Hort und Schule

Zwei Module online

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Rassismuskritisch Handeln als professionelle Kompetenz in Bildungskontexten

„Konstruktiv sprechen über Rassismus ist wie ein Muskel, den wir noch nicht trainiert haben. Aber es ist nie zu spät. Vielleicht gibt es anfangs Muskelkater aber in der Konsequenz werden wir sowohl als Individuen und als Gesellschaft stärker.“… (Tupoka Ogette)

…und wir müssen dringend anfangen zu trainieren – auch wenn es am Anfang vielleicht Muskelkater gibt. Rassismus ist nicht das Problem einiger weniger Menschen, die irgendwo falsch abgebogen sind. Er geht uns alle was an!

Die Auseinandersetzung mit Rassismus als gesamtgesellschaftliches Phänomen ist eine grundlegende pädagogische Kompetenz, um in migrationsgesellschaftlichen Verhältnissen professionell handeln zu können. Um Jugendliche und Kinder, die potenziell Rassismuserfahrungen machen, gut begleiten zu können, ist eine selbstreflexive und –kritische Haltung über eigene sozialisierte Annahmen zentral.

In diesem Workshop setzen wir uns gemeinsam mit Rassismus im institutionellen Setting auseinander (Schule, Hort und andere Bildungsinstitutionen): Was ist Rassismus? Auf welche Wissensbestände greifen wir als Pädagog*innen bewusst oder unbewusst zurück? Wie können wir eine rassismuskritische Haltung entwickeln? Welche Tools zur Reflexion gibt es?

Zielgruppe: Mitarbeiter: innen aus Hort und Schule, jedoch sind alle Interessent: innen herzlich eingeladen teilzunehmen.

 

Referentin

Dr.in Frauke Schacht

Dr.in Frauke SCHACHT promovierte am Institut für Erziehungswissenschaft an der Leopold-Franzens Universität. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem im Bereich der „Refugee Studies“ und der Rassismuskritischen Bildungsarbeit. Sie lehrt am Institut für Erziehungswissenschaft in Innsbruck und engagiert sich für das Projekt FLUCHTpunkt (Hilfe, Beratung und Intervention für Flüchtlinge in Innsbruck).

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