Asylrechtswerkstatt für evangelische Pfarrgemeinden

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Viele evangelische Pfarrgemeinden engagieren sich seit Jahren ehrenamtlich in der Begleitung und Betreuung von Flüchtlingen.

Das Asyl- und Fremdenrecht ist durch zahlreiche Novellen der letzten Jahre so komplex geworden, dass selbst Jurist*innen, die nicht ständig mit der Materie befasst sind, Mühe haben, die Regelungen nachzuvollziehen. Viele sozialrechtliche Bestimmungen, wie etwa der Anspruch auf die bedarfsorientierte Mindestsicherung oder die Leistungen aus der Grundversorgung sind Gegenstand politischer Auseinandersetzungen. Auch hier existieren mittlerweile zahlreiche unterschiedliche Regelungen in den Bundesländern und weitere Verschärfungen sind geplant.

Um Pfarrgemeinden zu unterstützen den „Dschungel der Asyl- und Sozialgesetzgebung“ etwas besser zu verstehen und ihnen die Möglichkeit zu geben konkrete Fragen, die sich aus der Begleitung ihrer Schützlinge ergeben, mit Expert*innen zu klären, bietet die Diakonie seit 2018 regelmäßige Termine in der „Asylrechtswerkstatt“ an.

Inhalte

  • Kurzer Input zu aktuellen Neuerungen/Verschärfungen im Asyl- und Fremdenrecht.
  • Aktueller Stand zum Thema Grundversorgung und bedarfsorientierte Mindestsicherung
  • Austausch über Erfahrungen in der Begleitung geflüchteter Menschen bei Interviews beim Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl
  • Raum für Fragen der Teilnehmer*innen und Diskussion

Zielgruppe

Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Mitarbeiter*innen in Pfarrgemeinden, die Flüchtlinge und Asylwerber*innen begleiten

Referent

Christoph Steinwendtner

Jurist und Regionalleiter für die ARGE Rechtsberatung des Diakonie Flüchtlingsdienst    

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