Umgang mit Menschen in psychischen/suizidalen Krisen

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Psychosoziale Helfer:innen kommen oft mit Menschen in Kontakt, die sich unmittelbar in einer schweren Lebenskrise befinden.

Ausgelöst durch plötzliche Verlusterfahrungen (Trennung oder Tod von Angehörigen) oder tiefgreifende Lebensveränderungen (Wechsel von Arbeit, Lebensraum etc.) leiden jene Menschen an intensiven Gefühlen wie Ohnmacht, Erschöpfung, Verzweiflung und Ausweglosigkeit.

Die Konfrontation mit akuten Krisen und Suizidalität sowie die Aufgabe, die Betroffenen angemessen zu unterstützen, stellt oft auch für die Helfer:innen eine hohe Herausforderung dar.

Dieses Seminar bietet die Möglichkeit, sich mit der spezifischen Dynamik von Krisen vertraut zu machen und die Prinzipien der Krisenintervention in verschiedenen Anwendungsfeldern kennen zu lernen.

In der Diskussion werden die Möglichkeiten und Grenzen von ambulanter Krisenintervention aufgezeigt.

Themenschwerpunkte:

  • Verlaufsformen von psychosozialen Krisen und deren spezifische Gefahren (z.B. Suizidalität)
  • Interventionsformen bei akuten Krisen
  • Einschätzung von Suizidalität, Umgang mit suizidalen Menschen

Zielgruppe:

Alle interessierten Mitarbeiter:innen im Klient:innenkontakt

Referent

Mag. Gerald Tomandl

Klinischer Psychologe, Psychotherapeut (ÖAGP), seit 1992 Mitarbeiter im Kriseninterventionszentrum Wien sowie in eigener psychotherapeutischer Praxis tätig.

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