Sucht - Grundlagen und Praxisrelevanz

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In Beratungs- und Betreuungseinrichtungen sind Mitarbeiter*innen immer wieder mit den Auswirkungen von Erkrankungen aufgrund Drogenkonsums ihrer Klient*innen konfrontiert. Unerwartete Reaktionen von Menschen führen in dem sensiblen Bereich der Sozialen Arbeit zu Herausforderungen. Es ist wesentlich, über Substanzen Bescheid zu wissen und Symptome und Störungen einschätzen zu können, um in der eigenen professionellen Rolle adäquat handeln zu können.

Im Rahmen dieses Seminars sollen interaktiv aktuelle Problemlagen und Fragestellungen aus der Alltagspraxis diskutiert werden. Der Schwerpunkt liegt auf der Klärung folgender Punkte:

  • Welche illegale psychoaktive Substanzgruppen gibt es?
  • Wie werden sie erkannt, wie unterschieden?
  • Wie werden die unterschiedlichsten Substanzen konsumiert?
  • Wie unterscheidet sich die Wirksamkeit?
  • Inwieweit läßt sich berauschtes Verhalten differenzieren?
  • Welche verschreibungspflichtige Medikamente werden in welcher Form missbräuchlich konsumiert?
  • Stellt der Konsum illegaler psychoaktiver Substanzen Gefahr für Personen dar, die psychopharmakologisch behandelt werden?
  • Welche Substanzen können wie subsituiert werden? Wieso wird substituiert?
  • Wie ist der Ablauf eines Alkohol/Opiate/Benzo-Entzuges?
  • Wieso werden Menschen süchtig, welche Erklärungsmodelle gibt es?
  • Welche Substanzen sind aktuell zu welchem Verkaufswert im Umlauf?
  • Wie ist das psychosoziale und medizinische Versorgungsnetz in Wien im Suchtbereich (ambulant vs. stationär) aufgebaut?

Zielgruppe

Sozialarbeiter*innen, Berater*innen und Betreuer*innen

Referent

Dr. med. univ. Walter North

Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Ärztlicher Leiter bei Verein Dialog.

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