Akute Krisen im Kontext der Beratung

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Ein Klient erhält die Nachricht der Aberkennung seines Aufenthaltstitels, eine Frau erfährt, dass ihr die Kinder vom Jugendamt abgenommen werden sollen, oder eine Familie erhält einen negativen Asylbescheid und die Aufforderung das Land zu verlassen.

Ereignisse wie diese, können bei Klient*innen zu akuten Krisen führen, die Berater*innen oder Teams vor große Herausforderungen stellen. Wie gehe ich als Berater*in mit extremen emotionalen Gefühlslagen und psychischen Zusammenbrüchen um? Was tun, wenn der*die Klient*in suizidale Handlungen ankündigt? An welche kompetenten medizinischen bzw. psychiatrischen Einrichtungen kann ich weiter verweisen?

Der Druck auf Berater*innen in diesen Situationen die richtigen Entscheidungen zu treffen, ist enorm. Der Workshop greift aktuelle Problemstellungen auf und versucht Handlungsmöglichkeiten bei konkreten Fallkonstellationen der Teilnehmenden aufzuzeigen. Dabei werden Methoden zur Krisenintervention im Beratungskontext vorgestellt,  ein Überblick über die psychiatrische Versorgungslandschaft (Schwerpunkt Wien) gegeben und Handlungsstrategien bei selbst- oder fremdgefährdendem Verhalten von Klient*innen aufgezeigt.

Inhalte

  •        Theorie und Praxis der Krisenintervention im Beratungskontext
  •        Notwendige Maßnahmen bei selbst- oder fremdgefährdendem Handeln von Klient*innen
  •        Umgang mit Suiziddrohungen
  •        Psychiatrische Versorgungsangebote
  •        Bearbeitung von Fallbeispielen der Teilnehmer*innen

Methoden

Vortrag, Rollenspiele und Kleingruppenarbeit.

Zielgruppe

Mitarbeiter*innen, die in der Beratung und in der Betreuung tätig sind

Referentin

DSA Michaela Mathae

Diplomierte Sozialarbeiterin, Lehrbeauftragte FH Campus für Soziale Arbeit Wien, Leitung der Akutbetreuung Wien, Systemische Psychotherapeutin, Psychotherapeutische Gutachterin, Supervisorin.

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