Den sieben Sinnen auf der Spur

Die Umsetzung der Sensorischen Integration in der pädagogischen Praxis

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Eine gute Eigen-Wahrnehmung (ich spür mich gut!), ein gutes Gleichgewichtsempfinden (ich bin in meiner Mitte!) und der Berührungs-Sinn (Ich fühl mich wohl in meiner Haut!) sind wichtige Voraussetzungen für Wohlbefinden, soziales Verhalten und Lernmotivation.
Sogenannte kindliche „Verhaltensauffälligkeiten“ können auf Wahrnehmungsdefizite bei Kindern hinweisen. Die Kinder haben u.a. unvermutete Wutausbrüche, sind extrem leicht ablenkbar,  zappelig und unkoordiniert. Manche sind besonders geräuschempfindlich, selbst aber sehr laut. Andere hören zwar gut, reagieren aber häufig nicht auf Ansprache. Auch große Ungeschicklichkeit, Unsicherheit und Vermeidungsverhalten können auf ein unausgereiftes Zusammenspiel der Sinne hinweisen. 

Mit dieser Einführung in die Sensorische Integration werden Kenntnisse erworben, die das Verstehen des Verhaltens von Kindern mit Wahrnehmungsschwierigkeiten erleichtern. Wir werden uns dem Erkennen der dahinter liegenden Bedürfnisse der Kinder widmen und sinnvolle Spür- und Bewegungsangebote kennenlernen, welche die Selbstregulationsfähigkeit der Kinder stärken.

Inhalte

  • Einführung in die „Sensorische Integration“
  • Das Sinnes-System und wie wir Wahrnehmungsdefizite erkennen
  • Vorstellung von Materialien als Handwerkszeug zur sensomotorischen Wahrnehmungsförderung
  • Experimente zum Einfühlen in die Probleme von Kindern mit Wahrnehmungsschwierigkeiten

Neben Theorievermittlung und Austausch in der Gruppe ist viel praktisches Erproben von Materialien zur sensomotorischen Wahrnehmungsförderung möglich. 

Zielgruppe

Kindergartenpädagog*innen und -assistent*innen

Referentin

Claudia C. Lohinger

Soziologin (Schwerpunkt: Kinder und Familien), Sensorische Integrations-Pädagogin, Rainbows und SAFE® Ausbildung, Trauerbegleitung nach M. Rupieper, Spielraum-Begleiterin nach Emmi Pikler, Vorträge und Workshops an Kindergärten, Schulen und Bildungszentren.

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