Gesprächsführung in krisenhaften Beratungssituationen
← Zurück zur Übersicht
In Beratungsgesprächen kommt es häufig zu krisenhaften Verläufen. Berater:innen und Betreuer:innen haben oft die herausfordernde Aufgabe, ihren Klient:innen negative Bescheide einer Behörde oder existenzbedrohende Mitteilungen zu erklären. Solche Entscheidungen zu überbringen oder emotional stark belastende Inhalte zu besprechen, welche Klient:innen in die Beratung einbringen, stellt die Fachkräfte vor besondere Herausforderungen. Die Konfrontation mit starken Emotionen der Klient:innen erzeugt eigene Gefühle der Ohnmacht, die sich belastend auf die betroffenen Mitarbeitenden und auf den Kontakt zu Klient:innen auswirken können.
Inhalte:
- Neurobiologische Grundlagen zu Krisen und Bedrohung
- Traumasensible Gesprächsführung und Deeskalation
- Überbringen schlechter Nachrichten
- Methoden zur Selbstregulation von Berater:innen
- Co-Regulation
Ziele:
Die Fortbildung hat das Ziel, die Fachkräfte in diesen Situationen zu stärken und ihnen Techniken zu vermitteln, mit deren Hilfe sie krisenhafte Gespräche gut strukturieren und zugleich hilfreich und stabilisierend im Kontakt bleiben können. Dabei wird auch ein Fokus auf Methoden zur Selbstregulation der Berater:innen und Betreuer:innen gelegt. Die Teilnehmer:innen erlangen ein umfangreiches Wissen zu Krisen und Bedrohungsszenarien, Methoden zur Selbstregulation in schwierigen Momenten, Hilfreiches für Gesprächs- und Deeskalationsmomente, Hilfreiche Herangehensweisen zur Überbringung schwieriger Nachrichten
Zielgruppe:
Psychosoziale Fachkräfte
Maximilian Hempt
Maximilian Hempt ist Sozialpädagoge, NeuroDeeskalation®-Trainer und personzentrierter Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision. Er hat viele Jahre in Betreuung und Leitung in sozialpsychiatrischen Wohngemeinschaften gearbeitet und ist mittlerweile in den Bereichen Team- und Fallsupervision, Psychotherapie, Fortbildung und Lehrtätigkeit selbstständig tätig.
← Zurück zur Übersicht